Elektrische Effizienzarchitektur: 4 Ansatzpunkte zur Umsetzung

Ansatzpunkt 1: Energiequellen auf den Prüfstand stellen
Mittelspannungstransformatoren sind zum Teil den Anforderungen nicht mehr gewachsen. Ein Beispiel dafür sind die technischen Anforderungen der Mittelspannungstransformatoren wie auch den Ökodesging-Verordnung (EU) Nr. 548/2014. In diesem Fall ist dringend eine Überholung oder ein Austausch geraten.
Ansatzpunkt 2: Übertragungsverluste reduzieren
Übertragungs- bzw. Stromverluste können reduziert werden. Doch die meisten Unternehmen tun es noch nicht. Möglich ist dies durch den Einsatz der LIVARSA Filtertechnologie, die für eine bessere Phasensymmetrie und damit auch Netzqualität sorgt.
Ansatzpunkt 3: Fehlerfreiheit von Elektroinstallationen sicherstellen
Dies gewährleistet einen dauerhaften und reibungsloser Betrieb. Zusätzlich verhindert gezielt eingesetzte Messtechnik Leckströme und Störungen – beispielsweise auf Datenleitungen.
Ansatzpunkt 4: Neue Methoden der Energieinformatik nutzen
Energy Data Engineering ist eine neue Methode der Energieinformatik. Ein Baustein davon ist die Erfassung von Daten in sämtlichen an der Energieerzeugung und -nutzung beteiligten Komponenten – vom Mittelspannungstransformator über Filter und Technologien zur Netzüberwachung über die Niederspannungshauptverteilung (NSHV) bis hin zu den elektrischen Betriebsmitteln. Diese Daten werden nicht nur visualisiert, sondern auch zur Anlage von Frühwarnsystemen eingesetzt. Auf diese Weise können Stillstände und Störungen in der Produktion größtenteils verhindert werden.

Fazit: Es gibt mehrere Stellen, an denen ein elektrisches Effizienzprojekt gestartet werden kann. Das Einsparpotenzial, das durch eine Optimierung der Energieübertragung und eine Reduktion von Energieverlusten gehoben werden kann, liegt nach Expertenschätzungen bei acht bis zehn Prozentpunkten. Es lohnt sich also!