Elektrische Effizienzarchitektur: 4 Ansatzpunkte zur Umsetzung

Die ganzheitliche Optimierung elektrischer Energieeffizienz stand im Rahmen unseres Effizienz Architektur Forums, das am 18. Oktober 2022 im Europa-Park Rust stattfand. Für unsere Teilnehmenden und Interessierte haben unsere Effizienzexperten noch einmal wichtige Fakten zur elektrischen Effizienzarchitektur zusammengefasst – allesamt Ansatzpunkte für den ersten Schritt zu mehr Energieeffizienz.

Ansatzpunkt 1: Energiequellen auf den Prüfstand stellen

Mittelspannungstransformatoren sind zum Teil den Anforderungen nicht mehr gewachsen. Ein Beispiel dafür sind die technischen Anforderungen der Mittelspannungstransformatoren wie auch den Ökodesging-Verordnung (EU) Nr. 548/2014. In diesem Fall ist dringend eine Überholung oder ein Austausch geraten.

Einsparpotenzial: ca. 1 bis 1,5% des gesamten elektrischen Energiebedarfs

Ansatzpunkt 2: Übertragungsverluste reduzieren

Übertragungs- bzw. Stromverluste können reduziert werden. Doch die meisten Unternehmen tun es noch nicht. Möglich ist dies durch den Einsatz der LIVARSA Filtertechnologie, die für eine bessere Phasensymmetrie und damit auch Netzqualität sorgt.

Einsparpotenzial: 2,5 bis 6% des gesamten elektrischen Energiebedarfs

Ansatzpunkt 3: Fehlerfreiheit von Elektroinstallationen sicherstellen

Dies gewährleistet einen dauerhaften und reibungsloser Betrieb. Zusätzlich verhindert gezielt eingesetzte Messtechnik Leckströme und Störungen – beispielsweise auf Datenleitungen.

Einsparpotenzial: Variiert und ist schwer messbar, da Schwächen in der IT-Infrastruktur oder Schäden durch Korrosion von Wasserleitungen nur selten monetär erfasst werden.

Ansatzpunkt 4: Neue Methoden der Energieinformatik nutzen

Energy Data Engineering ist eine neue Methode der Energieinformatik. Ein Baustein davon ist die Erfassung von Daten in sämtlichen an der Energieerzeugung und -nutzung beteiligten Komponenten – vom Mittelspannungstransformator über Filter und Technologien zur Netzüberwachung über die Niederspannungshauptverteilung (NSHV) bis hin zu den elektrischen Betriebsmitteln. Diese Daten werden nicht nur visualisiert, sondern auch zur Anlage von Frühwarnsystemen eingesetzt. Auf diese Weise können Stillstände und Störungen in der Produktion größtenteils verhindert werden.

Einsparpotenzial: die derzeitigen durch Stillstände in Unternehmen verursachten Kosten werden in der DACH-Region auf einen dreistelligen Milliardenbetrag geschätzt.

Fazit: Es gibt mehrere Stellen, an denen ein elektrisches Effizienzprojekt gestartet werden kann. Das Einsparpotenzial, das durch eine Optimierung der Energieübertragung und eine Reduktion von Energieverlusten gehoben werden kann, liegt nach Expertenschätzungen bei acht bis zehn Prozentpunkten. Es lohnt sich also!

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